Wer wird unterstützt

Das Ziel des Vereines ist es, hilfsbedürftigen Südtiroler Bergbauern, die in eine Notlage geraten sind und dringend Hilfe benötigen, um Ihren Hof weiter bewirtschaften und sich somit ihre Existenz sichern zu können, durch die Mitarbeit von freiwilligen, ehrenamtlichen Menschen zu helfen und zu unterstützen.
Das heißt aber nicht, dass jedem Bergbauern, der einen Antrag stellt, auch geholfen werden kann. Die Höfe müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen, die der Verein klar vorgibt und die auch in Lokalaugenscheinen auf den Höfen objektiv bewertet werden.
Grundsätzlich gilt: Es muss sich um einen schwer zu bearbeitenden Hof handeln, wobei die Erschwernispunkte der Landeshöfekartei herangezogen werden, welche die Steillage, die von Hand zu bearbeitenden Flächen, die Hofzufahrt und die Entfernung bis zum nächsten Dorf sowie die Höhenlage des Hofes berücksichtigen. Die Höchstpunktezahl, die erreicht werden kann, liegt bei über 200 Punkten. Die Höfe müssen mindestens 60 Punkte erreichen, um die Hilfe von Freiwilligen in Anspruch nehmen zu können.
Allerdings sind die Erschwernispunkte allein nicht ausschlaggebend. Zusätzlich werden die soziale und die finanzielle Situation des Hofes sowie das soziale Engagement der Bauernfamilie im Nachbarschafts- und Dorfleben berücksichtigt. Ein besonderes Augenmerk gilt auch jenen Höfen, die am Hof alte und/oder kranke Menschen bzw. Menschen mit Behinderung pflegen.