Gästebuch

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Tanja aus Westerwaldkreis Deutschland schrieb am 31.01.2012

Hi, Guten Morgen, an alle, schön Eure ganzen Gästebucheintragungen zu lesen. Ich hab vor Ende Mai für 2 Wochen auch mal meine Hilfe anzubieten. Den Traum erfülle ich mir selber zu meinem 40.Geburtstag. Wir haben selbst Landwirtschaft zu Hause und ich kenne die täglichen Abläufe seit meiner Kindheit. Wer kann mir weitere Infos geben ? Ich hatte gestern einfach mal eine Mail an den Verein geschickt und sofort eine super liebe Mail von Nicole Irsara zurückerhalten!! Würde mich freuen wenn Ihr mir helfen könnt. Schöne Grüße aus dem frostigen Westerwald Tanja

G. Abate aus NRW/Deutschalnd schrieb am 01.01.2012

Allen freiwilligen Helfern, den Bauern und ihren Familien und dem Team des Vereins für freiwillige Arbeitseinsätze wünschen mein Mann und ich ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012. Nachdem wir mittlerweile drei Einsätze geleistet haben, können wir eine durchweg positive Bilanz ziehen. Als wir vor ein paar Jahren zum ersten Mal einen Bericht über freiwillige Arbeitseinsätze auf Bergbauernhöfen in Südtirol gelesen haben und uns auf der Homepage des Vereins genauer informiert haben, stand schon bald unser Entschluss fest, dass wir so etwas irgendwann auch mal machen wollten. Unser erster Einsatz erfolgte dann 2009 bei Dora und Richard am Schwaighof im Ultental, es folgten 2010 und 2011 Einsätze bei Margareth und ihren Söhnen am Moarhof. Jedes Mal sind wir überaus freundlich in den Familien aufgenommen worden und haben viele unterschiedliche Tätigkeiten im Haus und am Hof kennengelernt. Die verschiedenen Arbeiten sind auf dieser Homepage ja schon eingehend beschrieben und in Bildern dokumentiert worden. Da wir uns mit den Familien immer gut verstanden haben, ist die Zeit trotz der Arbeit schnell vergangen. Nach jedem Einsatz stand eigentlich sofort fest: Das machen wir auch im kommenden Jahr wieder, wenn Zeit und Gesundheit es erlauben! Alle Interessierten, die vielleicht noch zögern, möchten wir ermutigen, es einfach mal zu probieren. Wer sich vorher umfassend informiert und die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt, wird die Mithilfe auf einem Bergbauernhof sicher als Bereicherung empfinden. Man gewinnt Einblicke in eine Welt, die vielen von uns eher fremd ist und man lernt die Produkte der Landwirtschaft wieder schätzen, weil man erfahren hat, mit wie viel Mühe und sie zum Teil erwirtschaftet wurden. Wir haben auf jeden Fall in Südtirol Freunde gewonnen, mit denen wir gerade eben noch telefoniert haben und auch weiterhin in Kontakt bleiben werden, bis wir uns im Laufe des Jahres hoffentlich wiedersehen.

Joe aus Freiburg im Breisgau/Deutschland schrieb am 23.12.2011

Vom 1.8. bis 14.8.2011 war ich auf dem Bacherhof bei Heinrich und Burgl Fassnauer in Mareit / Ratschings bei Sterzing. Nach einer Anfahrt von 490 km kam ich gegen 16 Uhr mit dem Womo an. Die Bauern waren gerade beim Heu machen. Kurze Begrüßung, umziehen und dann geht’s auch schon los. Müde von der Anfahrt (8 Stunden)? Essen? Denkste! Heu zusammenrechen (Hänge mind. 60 Grad), unvollstellbar das man da noch stehen kann, geschwiegen von Hand mähen usw., aber es geht (Schwerarbeit, mano mano.. das fängt gut an). Anschließend wird das Heu im nahegelegenen Heuschober entladen (Muskel.. schwellen an..). Um 19 Uhr geht es zum Vesper mit Tee und Saft (!). 19.30 Uhr ab in den Stall. Hier stehen 2 Kühe (Rest auf der Sommeralm), 1 Schwein, 1 Kälbchen, viele Hühner, …? . Ausmisten.., Mist in Schubkarre, dann draußen abladen auf den Misthaufen. Hier passiert es auch schon. Ich trete neben das schmale Brett weil ich denke da ist fester Boden und… versinke mit meinen schönen Wanderschuhen in Mist und Gülle (Hose getränkt, Mist läuft in den linken Schuh. Toll. Um 21 Uhr geht es langsam an den Feierabend (Zimmer richten, stinkige Kleider versorgen usw.). Ich bitte um ein Bierchen (bekomme ich, aber..), auf dem Hof trinkt man grundsätzlich Quellwasser welches im Hof aus einem Rohr läuft, trinkt Tee oder selbst gemachten Saft. Jetzt ein kleines Handygespräch mit meiner Frau (erster Bericht..), dann mein Tagebuch schreiben, Duschen und (gähn) ab ins Bettchen (12 Uhr…). Morgen früh will der Bauer mich um 6.30 Uhr (Gnade für den Neuling?) im Stall sehen! 2. Tag. Aufstehen 6.10 Uhr. Draußen noch dunkel.... Stall ausmisten etc. 6.30 Uhr. Frühstück 7.00 Uhr. Stallarbeiten, Heuschober, Hofarbeiten. Mähen und Heu wenden. Heu einbringen. Mittagessen 12.00 Uhr. Grünschnitt einbringen. Nochmals Heu machen (heute sehr heiß, puh..). Hofarbeiten. Vesper (Maret) 19 Uhr. Stallarbeiten, Hofarbeiten. Um 20.45 Uhr mache ich heute Schluss. Es reicht! Ein sehr anstrengender Tag, Urlaub..? Duschen, Hemd u. Socken waschen. Tagebuch. Lesen. Gähn... 3. Tag, 4. Tag etc. etc. etc. Jeder Tag war eine neue echte Herausforderung. Angriffe vom Hofhahn.., Holz sägen, Kühe füttern, Stall ausmisten, Schafstall reparieren, Weidezaun setzen, Heinrich zuarbeiten, Grasschnitt einholen, Heu machen, Holz hacken, Heuschober aufräumen usw. usw. usw. Viele, viele andere Arbeiten. Es war eine psychische (!) und physische (!) Herausforderung. Das darf man für mich klar behaupten. Die Verpflegung war einmalig. Jeden Tag zum Mittagessen hat Burgl frisch gekocht mit Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Südtiroler Kost! Jeder Tag Schlaraffenland! Aufgrund der harten körperlichen Arbeit kommt man natürlich gut trainiert nach Hause :-))) Ein gutes Gefühl !! Burgl und Heinrich haben mich sehr gut aufgenommen.Sie sind sehr herzlich und sehr freundlich. Wir hatten beim Essen und nach der Arbeit lange und interessante Gespräche. Vor allen Dingen Burgl ist sehr kommunikativ. Man findet dort oben auf dem Hof eine grandiose Bergwelt und Landschaft. Natur pur. Es ist unglaublich mit welcher Hingabe die beiden den Hof bewirtschaften und das harte Leben dort oben meistern. Ich kann nur jedem empfehlen solch eine Herausforderung anzunehmen. Man wird es im Leben wohl nie mehr vergessen. Vielen Dank an die Beiden. Vielen Dank an die Mädels der Organisation Bergbauernhilfe.it. Sie machen einen tollen Job! Sie kümmern sich wie man es besser nicht machen könnte. Sie sind immer am "Ball". Ohne sie ginge es nicht. Vielen Dank !!!!! Ich werde hoffentlich wiederkommen! J. Grünbaum

Heribert aus Bellenberg-Bayern schrieb am 22.12.2011

Wünschen allen Helferinen und Helfern der Bergbauernhilfe sowie den Familien auf den Höfen und dem Team in Bozen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Gesundheit, Zufriedenheit und Glück für das neue Jahr 2012.
VideoErleben Sie jetzt das Video vom Arbeitseinsatz.
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