Bezirksblatt Bozen Plus Oktober 2009

1689 Frauen und Männer packten auf den Berghöfen mit an, halfen unentgeltlich bei der Ernte, im Stall und im Haus oder richteten Brennholz für den Winter „Das ist Rekord und ein Anstieg von 42 Prozent“, freute sich Monika Thaler über den Erfolg. im Vereinsbüro koordiniert sie die Arbeitseinsätze.

Seit l3 Jahren vermittelt der Verein „Freiwillige Arbeitseinsätze“ Helfer auf extreme Südtiroler Bergbauernhöfe. „Was wäre Südtirol ohne die schönen Höfe, die bis in die höchsten Lagen hinauf gepflegt werden; ihr tragt dazu bei, dass es auch in Zukunft so ist“, sagte Vereinsobmann Georg Mayr und dankte den vielen Helfern, die insgesamt 16.953 Tage im Einsatz standen. Auch das ist Rekord.

Mit 72 Prozent stellen die bundesdeutschen Helfer den größten Anteil. 20 Prozent sind Südtiroler. Stellvertretend für alle ehrte der Verein Frauen, Männer, Familien und Gruppen für ihren besonderen Einsatz. Unter den Geehrten war auch eine Gruppe der Sarner Bauernjugend, die schon seit Jahren ausrückt, um dort zu helfen, wo Not an Mann ist. „Heuer waren wir mehrere Male auf einem Berghof im Passeiertal — halfen beim Mähen, bei der Heuernte und bei der Holzarbeit“, erzählte Thomas Thaler.

Solidarität ist auch der Jugend wichtig. Dies beweisen die Zahlen: 30 Prozent der Freiwilligen sind Jugendliche. Sie sind damit die zahlenmäßig stärkste Gruppe, gefolgt von den 30- bis 40-Jährigen.

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