Wer uns unterstützt

Südtiroler Bauernbund:

Die Situation der Bergbauern wird nicht nur vom Bauernbund als Standesorganisation oft beschrieben und zitiert, sondern auch in den Medien oft aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Wie die Situation aber wirklich aussieht, d.h. wie viel Arbeit für so wenig Ertrag geleistet werden muss, das können die freiwilligen Helfer selbst erfahren, wenn sie eine Woche oder mehr auf solch einem Hof gearbeitet haben und diesen Eindruck dann mit nach Hause nehmen. Ich möchte allen, die hier freiwillig ihre Arbeitskraft für diesen sozial so wichtigen Einsatz zur Verfügung stellen, ganz herzlich danken.

Leo Tiefenthaler
Obmann des Südtiroler Bauernbundes

 

Caritas Diözese Bozen-Brixen:

Erfahrungen machen, Zeit und Arbeit teilen, Beziehungen knüpfen. Die freiwilligen Arbeitseinsätze verbinden den Einsatz für andere mit der persönlichen Bereicherung. Menschen werden zusammengeführt. Beide Seiten profitieren davon und ergänzen sich gegenseitig.

Franz Kripp
Caritas-Direktor

 
Südtiroler Jugendring:

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist ein gelegentliches Innehalten notwendig. Ein - wenn auch nur vorüber gehendes - Eintauschen des hektischen Wohlstandslebens gegen den kargen Alltag eines Bergbauern kann eine durchaus heilsame Erfahrung sein. Gleichzeitig sind viele Bergbauernfamilien auf tatkräftige Unterstützung angewiesen, um ihre Höfe überhaupt bewirtschaften zu können. Die Vermittlung freiwilliger Arbeitseinsätze ist somit eine sehr begrüßenswerte Initiative. Sie ist für beide Seiten, Bauern wie Helfende, eine wertvolle Erfahrung. Die Initiative ist eine Antwort auf die gesellschaftliche Beliebigkeit: Wenn an die Stelle Gewinn orientierten Handelns gelebte Solidarität tritt, ist dies eine grundsätzliche Chance für uns alle.

Martina De Zordo
Vorsitzende des Südtiroler Jugendringes
 
Lebenshilfe ONLUS:

Die Lebenshilfe ONLUS hat den Verein Freiwillige Arbeitseinsätze mitbegründet, weil wir wissen, dass auf vielen Bergbauernhöfen nicht nur die schwere Arbeit anfällt, sondern dass dort auch einige ältere und behinderte Menschen leben, die Unterstützung und Hilfe brauchen. Wir leben in einer Zeit, in der Individualität und Selbstverwirklichung bei vielen Menschen im Vordergrund stehen. Leider bleiben dabei manchmal Werte wie Solidarität und Mitgefühl mit hilfsbedürftigen Menschen auf der Strecke. Der Verein Freiwillige Arbeitseinsätze setzt hier ein Gegenzeichen und es freut uns von der Lebenshilfe ONLUS ganz besonders, dass so viele Menschen aller Altersgruppen ohne materielle Gegenleistung zwei oder mehrere Wochen einer Bergbauernfamilie zur Hand gehen.

Dr. Wolfgang Obwexer
Geschäftsführer des Landesverbandes Lebenshilfe