Erlebnisbericht aus dem Eisacktal-September 2025

Erlebnisbericht aus dem Eisacktal-September 2025

Im September war ich zwei Wochen auf einem Bergbauernhof im Eisacktal. Der Hof liegt auf 1245 Metern Höhe in herrlicher Landschaft.
Der Bauer holte mich nach langer Zugfahrt in Brixen ab und auf dem Hof wartete schon Hund Max, der in den zwei Wochen mein bester Freund war.

Ich fühlte mich sofort wohl und bekam im Holzhaus ein Zimmer. Ich bezog mein Bett und richtete eine Brotzeit als Abendessen. Der Bauer erledigte im Stall inzwischen seine Arbeit.
Nach dem gemeinsamen Essen ging der Tag dann zu Ende.

Mein erster Einsatztag begann morgens um halb sieben. Ich hatte geschlafen wie ein Murmeltier.
Im Schuppen holte ich Holz und machte Feuer und bereitete das Frühstück vor. Der Bauer sagte, wenn der Schornstein rauchen würde, würde das bedeuten, dass ich wach bin.
Als er vom Stall kam machten wir Frühstück und unterhielten uns darüber was an diesem Tag zu erledigen war.
Er ging dann zum Holz machen in den Wald und ich kümmerte mich um den Haushalt und bereitete das Mittagessen vor.
Zwischen durch richtete ich Futter für die Kälber. Diese hatten Freigang auf Hof und Wiese. Nach dem Mittagessen ging der Bauer wieder in den Wald.

Eine andere Aufgabe die ich hatte war Heu in den Stall zu gabeln, damit die Kühe am Abend und am nächsten Tag genügend Futter hatten.
Am Abend saßen wir immer zusammen beim Abendessen das ich vorbereitete hatte, und danach ging der Bauer in sein Haus.
Ich räumte die Küche auf und genoss noch eine wenig die Ruhe um mich herum bevor ich mich schlafen legte.
Kein Lärm, keine Autos, einfach schön!

An meinem Freien Tag fuhr ich mit dem Bus nach Klausen. Dort gibt es eine schöne historische Altstadt, gutes Essen und gemütliche enge Gassen mit Einkaufsmöglichkeiten.So gingen die zwei Wochen wie im Flug vorbei und meine Arbeiten wiederholten sich jeden Tag. Es war kein Stress und ich wusste immer was ich zu tun hatte.

Ich bedanke mich bei der Bergbauernhilfe dafür, dass sie ermöglicht den Bauern zu helfen die Unterstützung brauchen, dem Bauer für die nette Art und Max, den ich immer noch
vermisse.