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9 Einträge
Karin Schneider schrieb am 5. August 2020 um 7:16:
Mein Arbeitseinsatz am Berg auf 1500 m geht heute zu Ende. Ich durfte 10 Tage am Berg, in der Familie und in einer gefühlten Zeitschleife verbringen. Ich bin wahnsinnig dankbar für alle Eindrücke die ich erfahren durfte. Ich bin aufgenommen gewesen und konnte meinen Beitrag leisten der jungen Bauerfamilie mit drei kleinen Kindern ein bisschen Unterstützung zu geben. Habe viel gelernt und nehme ganz viel mit nach Hause. Bin ein bisschen wehmütig, wenn ich daran denke mein Gemüse aus dem Supermarkt und nicht frisch aus dem Garten zu holen. Ich habe den ganzen Respekt vor der Arbeit der Bergbauern. Es gibt kein Jammern und kein Klagen. Die Arbeit wird angepackt und gemacht. Vielen Dank für die Möglichkeit einen Einblick in die Arbeit und das Leben einer Bergbauern Familie zu bekommen! 05.August 2020
Philipp aus Marburg schrieb am 18. Januar 2020 um 22:22:
Auch wenn ich dies etwas verspätet schreibe, so möchte ich doch von meinem Einsatz auf einem Hof im Ultental berichten. Zuerst muss ich sagen, dass alle Formalitäten vor dem eigentlichen Einsatz sehr positiv verliefen. Ich wurde auf eventuelle Gefahren hingewiesen und meine Fragen wurden beantwortet. Die Anmeldung verlief flott. Ein paar Monate später, endlich in Südtirol angekommen, war es dann soweit. Zwei Wochen durfte ich auf einem Hof auf circa 1400m Höhe helfen. Die Bauersfamilie war freundlich und zuvorkommend und ich habe mich stets willkommen gefühlt. Die Arbeit im Stall beim Tiere füttern oder auf der Wiese beim Heu machen war nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, aber da mein eigentlicher Beruf auch "Malocherei" ist, kam ich damit zurecht. Es war definitiv ein gutes Gefühl, die Früchte seiner Arbeit mehr oder weniger "selbst ernten" zu können. Sei es auch nur ein Glas Milch. Trotz der intensiven Arbeit war ich nach den zwei Wochen erholt, liegt doch vielleicht an dem nicht vorhandenen Stress! Ich hatte natürlich auch ein paar freie Tage, die ich unter anderem in der Umgebung beim Wandern verbracht habe. Das soll nicht mein letztes Mal gewesen sein!
Ludwig Wiedmann aus Rosenheim schrieb am 7. September 2019 um 11:00:
ALLE JAHRE WIEDER ***** auch heuer wieder 8. Jahr in Folge **** Hallo Bergbauernhelfer, wie alle Jahre schon rechtzeitig zum Einplanen. Es wird jetzt Zeit für das Rosenheim VFA Treffen. Wer auch Interesse hat zu kommen - einfach Email an mich (ludwig@fwro.de), Hier der Termin: Samstag, 30.11.2019, Uhrzeit: 19:00 Uhr Servus Ludwig
Susanne Bonno aus Wernau/Neckar schrieb am 6. September 2019 um 10:06:
Mein lang ersehnter Traum ging in Erfüllung. Danke möchte ich sagen ,dass ich auf dem Bergbauernhof im Schnalstal auf fast 1600 Höhenmeter 3 Wochen sein durfte. Danke an all die guten Erfahrungen die ich erleben dürfte. Die Arbeiten auf dem Hof,Wiesen und Weiden hat mich stark beeindruckt.Ich habe diese aus voller Überzeugung umgesetzt und es ist ein gutes Gefühle zu wissen ich unterstütze die Familie . Die Dankbarkeit die zurück kommt ist unbeschreiblich . Rückblickend bin ich sehr stark beeindruckt von dieser wunderbaren Zeit.Ich kann aus voller Überzeugung sagen:Ich komme wieder!
Peter Michel aus Rosenheim schrieb am 15. August 2019 um 11:08:
Bericht aus dem Martelltal Heute war mein letzter Arbeitstag. Ich sitze verschwitzt, voller Staub und ziemlich müffelnd auf der Bank vor „meinem Bauernhof“. Die Sonne brennt noch immer, obwohl es schon sehr später Nachmittag ist. Müde bin ich und zufrieden. Das Glas Bier, kühl und gut. Irgendwann werde ich duschen. Es gibt keine Eile. Die Jungbauern und der Schwiegervater machen die letzte Heuarbeit. In dieser Woche war es extrem heiß. Sehr heiß. Auch hier oben. 1600 m über dem Meer. Die ersten zwei Tage war ich beim Heumachen, so wie im letzten Jahr. Dann fragte mich die Mutter des Jungbauern, ob ich den Schafstall ausmisten möchte. Die anderen kämen jetzt nicht dazu und im Herbst, bevor die Schafe vom Madritschtal zurückkommen, würde der Mist so hart werden, dass das Ausmisten recht schwer wäre. Ich habe Tage gebraucht, um diese Mengen an Schafsmist zu bewältigen. Draußen brannte die Sonne herunter, im Stall lief mir das Wasser herunter. Zumindest konnte ich keinen Sonnenstich bekommen. In meinem bisherigen Leben habe ich nicht so viel Wasser getrunken wie in diesem Schafstall. Und doch, es war eine schöne Arbeit. Mit jeder Schubkarre wurde der Stall leerer. Das, und die Anerkennung der Familie, motivierte. Es wurden viele Schubkarren. Mittags hat mich die Altbäuerin mit ihrer Kochkunst verwöhnt. Und mit ihrem Mann gab es zum Nachtisch ein kleines Gläschen gekühlten Rotwein. So machte das Arbeiten Spaß. Es gab viel zu erzählen und viel zu lachen. Und ich nahm ein Kilo zu. Naja, eher zwei. Den letzten Tag half ich wieder beim Heuen. Unter heißer Sonne, im Angesicht weiß leuchtender Gletscher. So nah und doch so fern. Was hätte ich gegeben mich jetzt dort abzukühlen? Stattdessen wendete ich Heu und versuchte, nicht den Hang hinunterzufallen. Wie machten das nur die Jungbauern? Okay, der Jungbauer wurde hier geboren. Aber seine Frau? Aus dem Flachland. Wie eine Gämse bewegt sie sich im Steilhang. Schnell, leichtfüßig und sicher. Bewundernswert. So eine abgemähte steile Wiese hat mich auch eingeladen, darauf zu liegen und in die Ferne zu sehen. Ja, es war im wahrsten Wortsinn „Fernsehen“. Ich habe das täglich gemacht und die Natur um mich herum genossen. Jetzt aber trinke ich erst einmal mein Bier und später nach dem Duschen ganz sicher noch eines. Morgen werde ich mit der Altbäuerin auf die Alm fahren, um für ihren Mann, der seit über dreißig Jahren für mehrere Monate die Schafe weit oberhalb der Alm, bis auf 3000 m Höhe, betreut, Lebensmittel zu bringen. Die Tage sind schnell vergangen. Ohne Hektik, immer freundlich, verwöhnt von der außergewöhnlichen Natur und der sehr liebevollen Familie. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen und doch lässt sich auch hier der Zeitenwandel nicht leugnen. Ein aktuelles Thema sind die Wölfe, der Umgang mit ihnen und der Schutz der Schafe. Und die Klimaveränderung. Das bewegt die Menschen. Morgen gegen Abend werde ich nach Hause fahren. Der Abschied wird mir nicht mehr so schwerfallen wie im letzten Jahr. Denn ich werde wiederkommen, solange ich es kann. Jetzt werde ich mich erst einmal duschen.
Thekla H. aus Oberleichtersbach schrieb am 26. Juli 2019 um 9:27:
Eine Woche auf einem Bergbauernhof im Sarntal. Ende Juni Anfang Juli 2019 durfte ich eine Woche lang auf einem Bergbauernhof im Sarntal bei allen Arbeiten,die angefallen sind, mithelfen.es war für mich ein langgehegter Wunsch. 10 Jahre lang geträumt,hat sich aber sehr gelohnt. Heuernte, Stallarbeit,Hausarbeit, Vieh umtreiben,Gartenarbeit und und und.... alles was angefallen war,durfte ich mithelfen. Es war einfach toll. Trotz teilweiser schwerer Handarbeit war ich glücklich, zufrieden und doch irgendwie nie gestresst. Mich begeisterte die Mentalität der Sarntaler,die Herzlichkeit, die Zufriedenheit, die Dankbarkeit ,die Freundlichkeit, der Zusammenhalt aller.... Ich hatte es auch sehr gut getroffen mit meiner Bergbauernfamilie. Ich war von Beginn an Teil der Familie,fühlte mich nie als Fremde. Und zudem wurde ich von der Altbäuerin mit sämtlichen Südtiroler Spezialitäten eine Woche lang verwöhnt. Kaiserschmarrn,Marillenknödel,Speckknödel,Spinatknödel..... Die Altbäuerin ist eine super gute Köchin,habe mir einiges dabei abgeguckt und Rezepte aufgeschrieben. Während der Woche hatten wir auch einen Vormittag Zeit nach Bozen zu fahren, die Altbäuerin und die Enkelin vom Hof zeigten mir die schöne Stadt Bozen. Die Woche ging für mich viel zu schnell vorbei. Auch ein Lob an den Verein, ich fühlte mich gut betreut und aufgehoben. Was mich total begeisterte,war ,dass alles total unkompliziert war. Und ich habe allerhöchsten Respekt vor den Südtiroler,die alle Arbeit auf sich nehmen,und so stolz auf ihr Land sind. Einfach toll. In dieser Woche habe ist mir sehr bewusst geworden,zum Glücklichsein und Zufrieden sein braucht es nicht den grossen Luxus. Nochmals vielen lieben Dank an meine Bergbauernfamilie aus dem schönen Sarntal. Ich denke auch nach über zwei Wochen noch täglich an die schöne Zeit auf dem Hof zurück. Vielleicht gibt es ja doch mal ein Wiedersehen. Bei der Heimreise,als ich den Brenner hinter mir gelassen hatte,rollten ein paar Tränchen über meine Wangen, einfach vor lauter Dankbarkeit........
Gregor Vogel aus Steinfeld schrieb am 25. Juli 2019 um 13:01:
Ich bin noch bis Samstag mit meinem Kumpel auf einem Bergbauernhof in Südtirol. Wir helfen bei der Heuernte mit und kommen bei den warmen Temperaturen richtig ins Schwitzen. Es macht aber trotzdem viel Spaß und die ganze Bauernfamilie ist sehr nett wenn und versorgt und auch sehr gut. Heute Nacht kam sogar ein Kâlbchen auf die Welt .
Heinz Schenkel aus Wuppertal schrieb am 24. Mai 2019 um 7:33:
Guten Tag ! Ich war als Helfer 13 Tage auf einem Bergbauernhof im Vinschgau. Landschaft wie im Paradies, Arbeit genug, Gastfamilie ausgezeichnet, Wetter zu kalt für den Monat Mai, Unterbringung erstklassig ! Ich konnte mich auf dem dem Hof in vielerlei Hinsicht einbringen und handwerklich austoben. Wobei der Ausdruck Toben ein wenig übertrieben ist, weil man mit 77 Jahren das Toben schon länger hinter sich hat.. Fazit : Für das Landwirt - Ehepaar ist es schon mehr als nur Arbeit den Hof in Schwung zu halten,und das verdient höchste Anerkennung ! Die beste Anerkennung wäre, den Milchpreis pro Liter auf mindestens 2,00 Euro zu erhöhen ! Die Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit ist bis jetzt noch viel zu gering !! Wenn ich mich in 2020 noch fit fühle, komme ich noch mal wieder ! In dankbarer Erinnerung , H. Schenkel
Alwin Hebermehl aus Gerolstein schrieb am 25. Januar 2019 um 16:36:
Im August 2018 habe ich in Mals 14 Tage lang auf einem Bauernhof geholfen. Die Arbeit war vielfältig. Ausmisten im Stall, Zaunbau, mithelfen bei der Heuernte, Brennholz machen und vieles mehr. Ich wurde dabei bestens versorgt. Prima Essen! Super freundliche Gastgeber, wir hatten immer etwas zu lachen - es war einfach Klasse! Gastfreundschaft wurde groß geschrieben!