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21 Einträge
Peter Klär aus 66606 St.Wendel schrieb am 8. August 2022 um 20:59
Am Samstag Mittag komme ich am Hof unweit von St.Leonhard an. Sehr freundlich war die Aufnahme in die Familie und gleich ging es auch schon los mit der Stallarbeit. Mutterkuh Susi mit Kälbchen Selena und ein junger Stier, Schweine ,Hühner , Katzen und Hofhund Mia galt es zu versorgen. Die Arbeit konnte beginnen. Die Bauernfamilie hat mich sehr freundlich aufgenommen mit großer Herzlichkeit empfangen. Der Bauer sprüht vor Ideen, ist viel beschäftigt und voller Tatendrang. Er lebt seine Überzeugung von nachhaltiger Landwirtschaft. Die ganze Familie geht den Weg mit. Mich hat das gleich überzeugt, kein Abfall, kein Überfluss, lokale Erzeugnisse. Das spürt man direkt. Sonntag dann geht es hoch auf 2000 Meter: Heu rechen mit vereinten Kräften. Beeindruckend wie der Bauer den Traktor über die steilsten Hänge steuert. Wichtig: es wird kein Halm verschenkt. Gegen späten Nachmittag ist die Ernte eingefahren . Die Almhütte hat für die nächsten Tage genügend Arbeit und die Natur gibt den Rhythmus vor: Hilfe beim Wegebau, gefällte Bäume entasten, zum Transport lagern. Es muss sehr sorgfältig gearbeitet werden. Holz ist ein wichtiger Rohstoff, der Bauer betont es immer wieder. Und nicht zu vergessen das tägliche Holzhacken zum Kochen und Heizen, Vorräte werden angelegt für den Winter. Die Tage auf der Almhütte beginnen um 7.00.Einheizen, Frühstück und dann an die Arbeit. Natürlich darf das Gesellige nicht zu kurz kommen. Abends vor der Hütte mit Blick auf die Gipfel, die letzten Sonnenstrahlen genießen. Es gibt viel zu erzählen. Zuvor muss natürlich gekocht werden. Lebensmittel vom Hof , Gemüse aus dem Garten der Bäuerin, eigenes Obst und Marmelade und deftiges Gegrilltes. Der Bauer teilt die Arbeit für jeden Tag ein. Er hat eine Energie, die steckt an. Steine schleppen für den Mauerbau, Bagger einweisen und Erde beifahren, Rohrleitungen erneuern, Geröll beseitigen, Holzverschlag abbauen, Einsäen der neunangelegten Wege mit Heublumensamen: das ist wichtig. Das Heu hat höchste Qualität und daraus entstehen wieder nachhaltige Produkte .Der Kreislauf schließt sich. Das Bergwiesenheu vom Hof ist ein Naturprodukt, das ist für den Bauern Teil seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Und bei allem ist Hilfe gefordert. Es macht ungeheure Freude, die Familie zu unterstützen. Und dann noch das Unerwartete: Donnerstag setzt schwerer Regen ein , unaufhörlich, Stürme, Gewitter, Wolkenbrüche wie aus heiterem Himmel. Wir werden am Hof gebraucht. Wasser in der Werkstatt, im Stall, das Dach beschädigt, das kostbare Heu muss gerettet werden .Wir arbeiten bis in die Frühe durch mit der gesamten Familie. Am nächsten Morgen heißt es dann aufräumen. Steine wegräumen, Wasserschächte reinigen. Rinnen säubern. Die Wege sind ausgespült. Mehrere Murenabgänge auf dem Weg zur Almhütte. Der Hof zum Glück ohne schwere Schäden. Ob die nahe Kapelle dafür gesorgt hat.? Der Bauer arbeitet für die Zukunft seiner Kinder. Es gehe auch ohne höher, schneller, weiter, meint die Bäuerin. Sie leben von und für unsere kostbare Erde. Dabei konnte ich mit großer Freude und Dankbarkeit mithelfen. Der Bauer mit seiner ungeheuren Energie und Inspiration ist schon etwas ganz Besonderes. Wenn sein Beispiel doch viele andere anstecken könnte. Herzlichen Dank an die Bauersfamilie. Euer Peter
Anne B. aus St. Peter/Ahrntal schrieb am 17. Mai 2022 um 10:49
Nachdem ich mich kurzfristig für einen Bergbauernhilfe-Einsatz im April entschieden habe, konnte ich unkompliziert und schnell aus verschiedenen, für mich persönlich vorselektierte Bauernhöfe auswählen. Die Wahl fiel auf einen Hof, der seit fast 250 Jahren im Familienbesitz ist, ein sehr vielseitiger Hof mit Milchkühen, Jungvieh, zwei Almen, Waldbesitz, Ferienwohnungen. Und so vielseitig der Hof war, waren auch meine Aufgaben. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, der super netten Familie unter die Arme greifen zu können und Ihnen leicht auszuführende Arbeiten abnehmen zu können. Sie im Gegenzug, nahmen mich auf in Ihrer Familie und ihren Alltag, als wäre ich schon immer Teil davon gewesen! Es war eine wunderbare Erfahrung und ihre Dankbarkeit macht mich noch heute glücklich. Die 10 Tage waren im Nu um, leider. Doch muss man auch sagen, dass es trotzdem eine schwere Arbeit von morgens bis abends ist, die man aber mit der Kulisse des Ahrntals liebend gerne in Kauf nimmt. Ich kann es wirklich nur empfehlen und werde es wieder machen. Danke an die liebe Familie und den Südtiroler Bauernbund!
Melanie G. schrieb am 27. Oktober 2021 um 9:12
Am 29.08.21 ging mein erster freiwilliger Arbeitseinsatz in Südtirol los. Ich hatte mich für einen Hof im Vinschgau entschieden. Schon bei meiner Ankunft wurde ich sehr herzlich empfangen und habe mich sofort sehr wohl gefühlt. Am nächsten Tag startete ich mit der Arbeit morgens um 5.45 Uhr Feierabend war dann immer so gegen 20 Uhr und danach fiel ich müde und zufrieden ins Bett. Insgesamt habe ich fünf Wochen auf dem Hof verbracht und es war eine wunderschöne Zeit, die ich nicht mehr missen möchte. Ich habe wunderbare Menschen und Tiere kennen gelernt. Ich bin sehr dankbar für diese ganz besondere Erfahrung und freue mich schon auf das nächste Mal. Melanie aus Tuningen
Daniela Ehrig schrieb am 3. September 2021 um 21:08
E Eintauchen in eine eigene (Dialekt-)Welt I Immer was zu tun am und im Hof N Nachhaltigkeit leben S Schnittlauch für den Winter einfrieren A Alltagsaufgaben sind abhängig vom Wetter T Tiere versorgen Z Ziegen im Steilhang beobachten und mit GPS verfolgen A Achtsam mit Tieren und Natur umgehen M Misten bei den Kälbern, Hühnern und Truthähnen B Bäuerliches Leben mitmachen E Erlebnisreiches Einparken am Hof R Raushängen von der Wäsche G Graukäse und andere leckere Spezialitäten genießen B Bergpanorama rundum A Aprikosenmarmelade einkochen, wenn der Baum trägt U Umbroaten (=verteilen) von frisch gemähtem Heu E Eindrücke mitnehmen von der Gegend und den Menschen R Rund um das Haus Blumen gießen N Naschen von Apfelstrudel und Krapfen H Heidelbeeren sammeln, wenn sie nicht dem Unwetter zum Opfer wurden O Oben auf der Alm Kühe besuchen F Fein war es, das Familien- und Hofleben mitzuerleben
Michel Werth aus 78054 VS-Schwenningen schrieb am 29. August 2021 um 10:25
Heute habe ich mir einmal die Einträge der jeweiligen Einsätze mit den gemachten Erfahrungen angesehen und es ist sehr schön zu lesen, mit welcher Freude und Einstellung solche gemachten Erlebnisse von jedem Einzelnen wiedergegeben wurden und man selbst wieder in "Schwingung" gebracht wird. Ich kann die Berichte in jeder Form nur bestätigen und nachvollziehen, was und wie jeder auf seine Art der gemachten Erfahrungen geschrieben hat. Meine gemachten Erfahrungen habe ich hierzu in meinem Bericht unter BLOG "Erlebnisberichte" geschrieben. Ich wünsche allen "Neugierigen" die noch nie eine Erfahrung auf einem Bauernhof gemacht haben, eine solche Erlebnisreise einmal anzutreten. Wenn ich im nächsten Jahr gesund und noch rüstig genug sein sollte, würde ich auf jeden Fall diesem Bergbauernhof meine Arbeitskraft wieder zur Verfügung stellen wollen.
Sieglinde Rötzer aus Regensburg schrieb am 8. August 2021 um 22:39
Es war mein erster Arbeitseinsatz in Südtirol und werde es bestimmt wiederholen!! Wurde sehr herzlich und offen aufgenommen, hab mich auch gleich wohlgefühlt die Zusammenarbeit war geprägt von viel Vertrauen. Da ich überwiegend für die Hausarbeit und die Versorgung der kleinen Familie zuständig war, blieb noch viel Zeit für den Garten, aber auch für Unternehmungen mit dem 12jährigen Sohn. Obwohl ich mit dem Kochen Zuhause nicht die große Freude habe, wurde mein zubereitetes Essen und die gebackenen Kuchen immer gelobt, schnell kam dann bei mir auch der Spass am Kochen zurück! Hat auch mir gut getan helfen zu können, es kommt so viel Dankbarkeit zurück, eine Bereicherung fürs Leben. Freue mich schon auf das Nächste Mal. Sieglinde
Teresa Pölzl aus Starnberg schrieb am 25. Juni 2021 um 19:59
Liebe Mitarbeiter vom Verein, morgen geht mein inzwischen dritter Einsatz in vier Jahren schon wieder zu Ende. Zweimal war ich auf dem gleiche Hof, heuer hat es sich so ergeben, dass ich woanders gelandet bin. Wie beim ersten Mal war ich wieder ganz gespannt, was ich antreffen und was mich erwarten würde. Ein erster Einsatz ist am Ende ja immer für beide Seiten wie ein Überraschungspaket. Ich habe mich auch diesmal wieder sehr wohlgefühlt, wurde sehr herzlich aufgenommen und gleich voll in die Familie integriert. Ich danke Euch vom Verein für diese unkomplizierte Möglichkeit der Mitarbeit und Teilhabe an fremdem Leben. Wenn ich erlebe, wie schwer hier für das Auskommen gearbeitet werden muss, dann rütteln sich bei mir immer wieder neu die Maßstäbe zurecht. Demut ist das Wort, das mir dabei öfter in den Sinn kommt. Vielen Dank an das ganze Team für diese Möglichkeit, es war ganz sicher nicht mein letzte Einsatz.
Strobel Martina aus Tieringen schrieb am 13. Juni 2021 um 17:38
Liebes Team der Freiwilligen Arbeitseinsätze in Bozen, ich war heuer, 23.05.-08.06.2021 nun schon das 11.Mal auf einem Bergbauernhof,diesesmal Proveis, im Einsatz und hatte eine wunderbare Zeit,wie immer.Wie jedes Mal fuhr ich ohne jegliche Ansprüche,jedoch voller Erwartungen und Offenheit, mich auf Neues einzulassen, zuhause los. Alles hat Bestens geklappt, auch die Testerei, während und am Schluß des Aufenthaltes.Der Einsatz war diesesmal wetterbedingt nicht ganz so arbeitsintensiv. Ich durfte dafür zusammen mit der Bäuerin das Val de Sol und Cles, mit seiner Klostergärtnerei erkunden. Eine mir völlig unbekannte Obstreiche Gegend. An meinem ersten freien Sonntag habe ich auch gleich meine Bauersfamilien im Sarntal/ Durnholz u. Windlahn besucht.Im Spätsommer werde ich wieder für 3 Wochen nach Durnholz kommen ( das 8.Mal )und freue mich schon riesig darauf. Es lohnt sich jedoch zwischendurch auch mal einen Einsatz auf einem anderen Hof, in einer anderen Gegend Südtirols zu machen. Es ist eine sehr schöne Bereicherung und am Ende zählt immer die offene Aufnahme und Herzlichkeit der Familien auf den Bergbauernhöfen,welche doch einige Entbehrungen mehr auf sich nehmen müssen, als wir auf der auch sehr ländlichen schwäbischen Hochalb.Liebe Bergbauernfamilien , liebes Team um Monika Thaler in Bozen, Ihr alle seid eine riesengroße Berreicherung in meinem Leben und gehört im Winter ganz selbstverständlich zu meiner Jahresplanung für das kommende Jahr dazu, wie ein Friseurbesuch. Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Euch Alle.Herzlichst Martina
Monika B. aus Memmendorf schrieb am 7. Oktober 2020 um 8:13
Liebe Frau Thaler, auf dem Hof in Südtirol wurde ich großzügig empfangen. Das familiäre Umfeld tat sein Übriges, und wir stellten gemeinsames Essen ebenso her. Für mich stellte sich bald heraus, dass es die richtige Entscheidung war dort mitzuwirken. Denn die Gelegenheit in der Natur bei einem familiengeführten Hof arbeiten zu können kann niemand ersehen. Mir hat das großen Spaß gemacht. Ich bedanke mich bei „meinen“ Bauersleuten. Ihnen vom Verein, sie haben das erst ermöglicht, wünsche ich gerade jetzt ein schönes Jubiläumsjahr 2021 des Vereins. Das ist eine wichtige, wundervolle Arbeit, die Sie weiterhin leisten.
Verena aus München schrieb am 29. September 2020 um 21:06
Ich habe 2 Wochen bei einer Familie im Ultental verbracht. Ich wurde super herzlich in die Familie aufgenommen und habe sehr viele neue Eindrücke und Erfahrungen gewonnen. Trotz der vielen Arbeit die man bei herrlicher Aussicht verrichtet, geht man abends sehr zufrieden ins Bett. Auch die Organisation vorab vom Verein lief problemlos und unkompliziert. Alle Fragen wurden immer gleich beantwortet. Ich überlege auf jeden Fall nächstes Jahr wiederzukommen. 🙂
Conny aus Biberach /Ringschnait schrieb am 26. September 2020 um 19:43
Hallo bin zwar spät dran meinen Beitrag zu schreiben über den Aufenthalt bei Riffian auf ca 1200 m,war eine sehr schöne Zeit bei der Familie. Hab mich voll wohlgefühlt war für mich eine Zeitreise in meine Kindheit,ganz herzlichen Dank an Georg Lisa und Anton.
Ludwig Wiedmann aus Rosenheim schrieb am 25. September 2020 um 14:17
So wie unten hätte ich gerne wieder geschrieben 🙁 - ABER HEUER IST HALT ALLES ANDERS Ich bin mir im Moment ganz und gar nicht sicher, ob es denn möglich sein könnte meine Veranstaltung - wie seit vielen Jahren gewohnt - auch heuer wieder durchzuführen. Ich werde die Situation genau beobachten und euch falls doch möglich ggf. kurzfristig einladen. Servus Ludwig **************** ALLE JAHRE WIEDER ***** auch heuer wieder 9. Jahr in Folge **** Hallo Bergbauernhelfer, wie alle Jahre schon rechtzeitig zum Einplanen. Es wird jetzt Zeit für das Rosenheim VFA Treffen. Wer auch Interesse hat zu kommen - einfach Email an mich (ludwig@fwro.de), Hier der Termin: ?????? Servus Ludwig ****************
Karin Schneider schrieb am 5. August 2020 um 7:16
Mein Arbeitseinsatz am Berg auf 1500 m geht heute zu Ende. Ich durfte 10 Tage am Berg, in der Familie und in einer gefühlten Zeitschleife verbringen. Ich bin wahnsinnig dankbar für alle Eindrücke die ich erfahren durfte. Ich bin aufgenommen gewesen und konnte meinen Beitrag leisten der jungen Bauerfamilie mit drei kleinen Kindern ein bisschen Unterstützung zu geben. Habe viel gelernt und nehme ganz viel mit nach Hause. Bin ein bisschen wehmütig, wenn ich daran denke mein Gemüse aus dem Supermarkt und nicht frisch aus dem Garten zu holen. Ich habe den ganzen Respekt vor der Arbeit der Bergbauern. Es gibt kein Jammern und kein Klagen. Die Arbeit wird angepackt und gemacht. Vielen Dank für die Möglichkeit einen Einblick in die Arbeit und das Leben einer Bergbauern Familie zu bekommen! 05.August 2020
Philipp aus Marburg schrieb am 18. Januar 2020 um 22:22
Auch wenn ich dies etwas verspätet schreibe, so möchte ich doch von meinem Einsatz auf einem Hof im Ultental berichten. Zuerst muss ich sagen, dass alle Formalitäten vor dem eigentlichen Einsatz sehr positiv verliefen. Ich wurde auf eventuelle Gefahren hingewiesen und meine Fragen wurden beantwortet. Die Anmeldung verlief flott. Ein paar Monate später, endlich in Südtirol angekommen, war es dann soweit. Zwei Wochen durfte ich auf einem Hof auf circa 1400m Höhe helfen. Die Bauersfamilie war freundlich und zuvorkommend und ich habe mich stets willkommen gefühlt. Die Arbeit im Stall beim Tiere füttern oder auf der Wiese beim Heu machen war nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, aber da mein eigentlicher Beruf auch "Malocherei" ist, kam ich damit zurecht. Es war definitiv ein gutes Gefühl, die Früchte seiner Arbeit mehr oder weniger "selbst ernten" zu können. Sei es auch nur ein Glas Milch. Trotz der intensiven Arbeit war ich nach den zwei Wochen erholt, liegt doch vielleicht an dem nicht vorhandenen Stress! Ich hatte natürlich auch ein paar freie Tage, die ich unter anderem in der Umgebung beim Wandern verbracht habe. Das soll nicht mein letztes Mal gewesen sein!
Ludwig Wiedmann aus Rosenheim schrieb am 7. September 2019 um 11:00
ALLE JAHRE WIEDER ***** auch heuer wieder 8. Jahr in Folge **** Hallo Bergbauernhelfer, wie alle Jahre schon rechtzeitig zum Einplanen. Es wird jetzt Zeit für das Rosenheim VFA Treffen. Wer auch Interesse hat zu kommen - einfach Email an mich (ludwig@fwro.de), Hier der Termin: Samstag, 30.11.2019, Uhrzeit: 19:00 Uhr Servus Ludwig
Susanne Bonno aus Wernau/Neckar schrieb am 6. September 2019 um 10:06
Mein lang ersehnter Traum ging in Erfüllung. Danke möchte ich sagen ,dass ich auf dem Bergbauernhof im Schnalstal auf fast 1600 Höhenmeter 3 Wochen sein durfte. Danke an all die guten Erfahrungen die ich erleben dürfte. Die Arbeiten auf dem Hof,Wiesen und Weiden hat mich stark beeindruckt.Ich habe diese aus voller Überzeugung umgesetzt und es ist ein gutes Gefühle zu wissen ich unterstütze die Familie . Die Dankbarkeit die zurück kommt ist unbeschreiblich . Rückblickend bin ich sehr stark beeindruckt von dieser wunderbaren Zeit.Ich kann aus voller Überzeugung sagen:Ich komme wieder!
Peter Michel aus Rosenheim schrieb am 15. August 2019 um 11:08
Bericht aus dem Martelltal Heute war mein letzter Arbeitstag. Ich sitze verschwitzt, voller Staub und ziemlich müffelnd auf der Bank vor „meinem Bauernhof“. Die Sonne brennt noch immer, obwohl es schon sehr später Nachmittag ist. Müde bin ich und zufrieden. Das Glas Bier, kühl und gut. Irgendwann werde ich duschen. Es gibt keine Eile. Die Jungbauern und der Schwiegervater machen die letzte Heuarbeit. In dieser Woche war es extrem heiß. Sehr heiß. Auch hier oben. 1600 m über dem Meer. Die ersten zwei Tage war ich beim Heumachen, so wie im letzten Jahr. Dann fragte mich die Mutter des Jungbauern, ob ich den Schafstall ausmisten möchte. Die anderen kämen jetzt nicht dazu und im Herbst, bevor die Schafe vom Madritschtal zurückkommen, würde der Mist so hart werden, dass das Ausmisten recht schwer wäre. Ich habe Tage gebraucht, um diese Mengen an Schafsmist zu bewältigen. Draußen brannte die Sonne herunter, im Stall lief mir das Wasser herunter. Zumindest konnte ich keinen Sonnenstich bekommen. In meinem bisherigen Leben habe ich nicht so viel Wasser getrunken wie in diesem Schafstall. Und doch, es war eine schöne Arbeit. Mit jeder Schubkarre wurde der Stall leerer. Das, und die Anerkennung der Familie, motivierte. Es wurden viele Schubkarren. Mittags hat mich die Altbäuerin mit ihrer Kochkunst verwöhnt. Und mit ihrem Mann gab es zum Nachtisch ein kleines Gläschen gekühlten Rotwein. So machte das Arbeiten Spaß. Es gab viel zu erzählen und viel zu lachen. Und ich nahm ein Kilo zu. Naja, eher zwei. Den letzten Tag half ich wieder beim Heuen. Unter heißer Sonne, im Angesicht weiß leuchtender Gletscher. So nah und doch so fern. Was hätte ich gegeben mich jetzt dort abzukühlen? Stattdessen wendete ich Heu und versuchte, nicht den Hang hinunterzufallen. Wie machten das nur die Jungbauern? Okay, der Jungbauer wurde hier geboren. Aber seine Frau? Aus dem Flachland. Wie eine Gämse bewegt sie sich im Steilhang. Schnell, leichtfüßig und sicher. Bewundernswert. So eine abgemähte steile Wiese hat mich auch eingeladen, darauf zu liegen und in die Ferne zu sehen. Ja, es war im wahrsten Wortsinn „Fernsehen“. Ich habe das täglich gemacht und die Natur um mich herum genossen. Jetzt aber trinke ich erst einmal mein Bier und später nach dem Duschen ganz sicher noch eines. Morgen werde ich mit der Altbäuerin auf die Alm fahren, um für ihren Mann, der seit über dreißig Jahren für mehrere Monate die Schafe weit oberhalb der Alm, bis auf 3000 m Höhe, betreut, Lebensmittel zu bringen. Die Tage sind schnell vergangen. Ohne Hektik, immer freundlich, verwöhnt von der außergewöhnlichen Natur und der sehr liebevollen Familie. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen und doch lässt sich auch hier der Zeitenwandel nicht leugnen. Ein aktuelles Thema sind die Wölfe, der Umgang mit ihnen und der Schutz der Schafe. Und die Klimaveränderung. Das bewegt die Menschen. Morgen gegen Abend werde ich nach Hause fahren. Der Abschied wird mir nicht mehr so schwerfallen wie im letzten Jahr. Denn ich werde wiederkommen, solange ich es kann. Jetzt werde ich mich erst einmal duschen.
Thekla H. aus Oberleichtersbach schrieb am 26. Juli 2019 um 9:27
Eine Woche auf einem Bergbauernhof im Sarntal. Ende Juni Anfang Juli 2019 durfte ich eine Woche lang auf einem Bergbauernhof im Sarntal bei allen Arbeiten,die angefallen sind, mithelfen.es war für mich ein langgehegter Wunsch. 10 Jahre lang geträumt,hat sich aber sehr gelohnt. Heuernte, Stallarbeit,Hausarbeit, Vieh umtreiben,Gartenarbeit und und und.... alles was angefallen war,durfte ich mithelfen. Es war einfach toll. Trotz teilweiser schwerer Handarbeit war ich glücklich, zufrieden und doch irgendwie nie gestresst. Mich begeisterte die Mentalität der Sarntaler,die Herzlichkeit, die Zufriedenheit, die Dankbarkeit ,die Freundlichkeit, der Zusammenhalt aller.... Ich hatte es auch sehr gut getroffen mit meiner Bergbauernfamilie. Ich war von Beginn an Teil der Familie,fühlte mich nie als Fremde. Und zudem wurde ich von der Altbäuerin mit sämtlichen Südtiroler Spezialitäten eine Woche lang verwöhnt. Kaiserschmarrn,Marillenknödel,Speckknödel,Spinatknödel..... Die Altbäuerin ist eine super gute Köchin,habe mir einiges dabei abgeguckt und Rezepte aufgeschrieben. Während der Woche hatten wir auch einen Vormittag Zeit nach Bozen zu fahren, die Altbäuerin und die Enkelin vom Hof zeigten mir die schöne Stadt Bozen. Die Woche ging für mich viel zu schnell vorbei. Auch ein Lob an den Verein, ich fühlte mich gut betreut und aufgehoben. Was mich total begeisterte,war ,dass alles total unkompliziert war. Und ich habe allerhöchsten Respekt vor den Südtiroler,die alle Arbeit auf sich nehmen,und so stolz auf ihr Land sind. Einfach toll. In dieser Woche habe ist mir sehr bewusst geworden,zum Glücklichsein und Zufrieden sein braucht es nicht den grossen Luxus. Nochmals vielen lieben Dank an meine Bergbauernfamilie aus dem schönen Sarntal. Ich denke auch nach über zwei Wochen noch täglich an die schöne Zeit auf dem Hof zurück. Vielleicht gibt es ja doch mal ein Wiedersehen. Bei der Heimreise,als ich den Brenner hinter mir gelassen hatte,rollten ein paar Tränchen über meine Wangen, einfach vor lauter Dankbarkeit........
Gregor Vogel aus Steinfeld schrieb am 25. Juli 2019 um 13:01
Ich bin noch bis Samstag mit meinem Kumpel auf einem Bergbauernhof in Südtirol. Wir helfen bei der Heuernte mit und kommen bei den warmen Temperaturen richtig ins Schwitzen. Es macht aber trotzdem viel Spaß und die ganze Bauernfamilie ist sehr nett wenn und versorgt und auch sehr gut. Heute Nacht kam sogar ein Kâlbchen auf die Welt .
Heinz Schenkel aus Wuppertal schrieb am 24. Mai 2019 um 7:33
Guten Tag ! Ich war als Helfer 13 Tage auf einem Bergbauernhof im Vinschgau. Landschaft wie im Paradies, Arbeit genug, Gastfamilie ausgezeichnet, Wetter zu kalt für den Monat Mai, Unterbringung erstklassig ! Ich konnte mich auf dem dem Hof in vielerlei Hinsicht einbringen und handwerklich austoben. Wobei der Ausdruck Toben ein wenig übertrieben ist, weil man mit 77 Jahren das Toben schon länger hinter sich hat.. Fazit : Für das Landwirt - Ehepaar ist es schon mehr als nur Arbeit den Hof in Schwung zu halten,und das verdient höchste Anerkennung ! Die beste Anerkennung wäre, den Milchpreis pro Liter auf mindestens 2,00 Euro zu erhöhen ! Die Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit ist bis jetzt noch viel zu gering !! Wenn ich mich in 2020 noch fit fühle, komme ich noch mal wieder ! In dankbarer Erinnerung , H. Schenkel