Bereits viele Jahre wollte ich auf einem echten Bauernhof mitarbeiten um mehr von dem Landleben zu erfahren. Es dauerte lange den geeigneten Zeitraum für mich zu finden. Die Suche und Entscheidung nach einem geeigneten Bauernhof ging dagegen sehr zügig. Und dann war die Zeit ran. Auf dem Weg zu „meinem“ Bauernhof, dachte ich kurz, dass ich total verrückt bin.
Auf dem Bauernhof angekommen, ging es dann auch direkt los. Ab auf die Wiese und das Heu das erste Mal wenden. In den nächsten Tagen lernte ich noch viele andere Tätigkeiten kennen. Wir trieben Kühe durch das Dorf. Sie kamen von der Sommeralm und verbringen nun den Winter im heimischen Stall und auf den benachbarten Wiesen. Frühs und Abends waren es die Tätigkeiten rund um die Kühe. Dazwischen waren es Tätigkeiten wie Heu einbringen, Rasen mähen, Käse putzen usw.. Langeweile kam nie auf. Der Schlaf war gesicherte, durch die körperliche Anstrengung an der frischen Luft.
Mit jedem Tag wuchs mein Respekt für diese Arbeit und ich sah die Verbundenheit mit der Natur. Auf den heimischen Tisch kamen fast nur Nahrungsmittel, welche rund um den Hof angebaut und verarbeitet wurden. Der Käse, die Milch, der Joghurt, die Butter, der Sirup, die Marmelade usw.. Als Städter macht man sich leider viel zu selten Gedanken, wieviel Arbeit in diesem Produkten steckt. Katja